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Hornhautentzündung behandeln und vorbeugen

Kontaktlinsenträger sollten besondere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen

Zu einer Hornhautentzündung (Keratitis) kommt es in der Regel durch Bakterien, die durch kleine Wunden in die Hornhaut eindringen und dort ihr Unwesen treiben. Auch durch trockene Augen kann das Entstehen einer Hornhautentzündung begünstigt werden. Gleiches gilt für eine übermäßige Belastung durch UV-Strahlung mangels Sonnenbrille oder die Einwirkung von Säure oder Lauge auf das Auge. Die Keratitis kann mitunter sehr schmerzhaft sein und je nach Tiefe der Entzündung zu einer mehr oder weniger starken Eintrübung des Augenlichts führen. Bei einer gleichzeitigen Bindehautentzündung, die nicht selten mit der Keratitis einher geht, ist das Auge zusätzlich gerötet und juckt unangenehm.


Im (Regel-)Fall der bakteriell bedingten Hornhautentzündung können Augentropfen mit Antibiotika-Wirkstoffen diese abklingen lassen, indem sie die weitere Ausbreitung der Infektionsauslöser stoppen. Bei einer Verursachung der Keratitis durch trockene Augen, helfen so genannte künstliche Tränen weiter. Diese Tropfen sorgen für benötigte Feuchtigkeit im Auge und bessern den zu dünnen Tränenfilm aus, der die Hornhaut vor schädlichen Einwirkungen bewahrt. Bis sich die Tränenverteilung wieder völlig normalisiert hat, ist oft eine längere, regelmäßige Anwendung der Kunsttränen notwendig.

Doch einer Hornhautentzündung kann man mit einigen Verhaltensweisen selbst vorbeugen. So ist mangelnde Hygiene häufig eine Mitursache, dies insbesondere bei Kontaktlinsenträgern. Diese sollten sich stets ausgiebig die Hände mit Seife waschen und anschließend gründlich abtrocknen, bevor sie die Linsen einsetzen oder herausnehmen. Denn bereits kleinste Schmutzpartikel können zu einer Einbringung von Krankheitserregern in das Auge führen. Auch sollte der Aufbewahrungsbehälter für die Kontaktlinsen regelmäßig gereinigt und sterilisiert, die Linsen selbst mit einer speziellen Pflegelösung von Schmutz und Keimen befreit werden.

Wer Fremdkörper im Auge vermutet, sollte trotz Jucken nicht in Versuchung kommen, zu reiben. Dadurch könnte der Fremdkörper die Hornhaut beschädigen - wieder ein Einfalltor für Bakterien, die zur Hornhautentzündung führen können. Stattdessen sollte man im Zweifel einen Augenarzt aufsuchen. Dieser kann den Störenfried schonend entfernen und eventuell zur Nachbehandlung Augentropfen anordnen.


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Letzte Aktualisierung am 09.08.2011.

Hornhautentzündung behandeln und vorbeugen

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